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27.02.2026 – 06.07.2026

Ausstellung 'Arthur Jafa - Weniger ist morbide' im Museum of Modern Art

 
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"Less Is Morbid ist ein Gegenentwurf zur Todessehnsucht", sagt der Künstler Arthur Jafa. Der aus Tupelo, Mississippi, stammende und als Architekt und Kameramann ausgebildete Künstler ist für seine Collagen, Montagen, Assemblagen und Installationen bekannt geworden, in denen er Bilder kombiniert, die von dem durchdrungen sind, was er "affektive Kapazität" oder die emotionale Kraft der Assoziation nennt.

Für diese Ausstellung - die jüngste in der Reihe Artist's Choice des MoMA - hat Jafa über 80 Objekte aus der Sammlung des Museums ausgewählt. Indem er die Dinge nebeneinander stellt, schafft er Beziehungen zwischen den Bildern und ihren Urhebern: Jean-Michel Basquiat und Cy Twombly; Lygia Clark, Roy DeCarava, Kase2, und Ming Smith; Piet Mondrian und Lutisha Pettway. Viele der Werke haben einen All-Over-Ansatz in der Komposition, bei dem das Bild über seinen physischen Rahmen hinausgeht. Zusammengenommen lässt die Werkinstallation die typischerweise gegensätzlichen Ideen und Ansätze - minimalistisch/maximalistisch, spärlich/dicht, atomar/kosmologisch, individuell/kollektiv - sowie die Hierarchien, die sich aus dieser Art von binärem Denken ergeben, zusammenbrechen.

Zu finden bei: MoMA, Etage 1, 1 Nord

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Museum of Modern Art