Ambrussum ist eine bedeutende römische Ausgrabungsstätte im Südwesten Frankreichs, genauer gesagt in der Region Languedoc-Roussillon. Die Stätte stammt aus der Zeit der römischen Eroberung Galliens und ist daher eine reichhaltige Quelle für historische und kulturelle Informationen. Besucher können die Überreste dieser alten Zivilisation erkunden und Einblicke in die Römerzeit gewinnen.
Die Pont d'Ambrussum, auch bekannt als Pont Ambroix, ist ein zentraler Bestandteil der Stätte. Diese Brücke, über die die Via Domitia den Fluss Vidourle überquerte, stammt aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Ursprünglich war die Brücke etwa 100 Meter lang und verfügte über 11 Vollbögen, was sie zu einem bemerkenswerten Beispiel römischer Ingenieurskunst macht.
Im südlichen Teil der Stätte Ambrussum können Besucher das römische Oppidum besichtigen, eine von Mauern umgebene befestigte Siedlung. Dieses Oppidum befindet sich auf einem kleinen Hügel, der sanft zum rechten Ufer des Flusses Vidourle abfällt. Bei Ausgrabungen, die von Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1967 in diesem Gebiet durchgeführt wurden, wurden Artefakte aus verschiedenen historischen Epochen gefunden, die einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit bieten.
Geschichte & Anthropologie
Chemin d'Ambrussum, Villetelle
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