Espaço Memória e Fronteira ist ein Museum in der Stadt Melgaço im Bezirk Viana do Castelo in Portugal. Das Museum wurde im April 2007 eröffnet und befindet sich in einem Gebäude, das früher als städtischer Schlachthof diente. Das Gebäude wurde komplett renoviert und erweitert und erhielt einen modernen architektonischen Stil.
Das Museum Espaço Memória e Fronteira widmet sich der Geschichte von Melgaço und konzentriert sich dabei vor allem auf zwei wichtige Themen im Leben der Einheimischen. Das erste ist die intensive Auswanderung in den 1960er und 1970er Jahren, die zu einer erheblichen Abwanderung und Entvölkerung der Region führte. Das zweite Thema ist der Schmuggel, der vielen lokalen Familien im Laufe des 20. Jahrhunderts als Lebensgrundlage diente.
Im Museum Espaço Memória e Fronteira werden die Besucher auf eine interaktive und anschauliche Reise in die Vergangenheit mitgenommen. Das Museum zeigt eine Vielzahl von Objekten, Zeitungsausschnitten, Tonaufnahmen, Fotografien, Briefen, offiziellen Dokumenten und anderen Aufzeichnungen aus dieser Zeit. Zu den bemerkenswerten Exponaten gehören eine Batela, ein Boot, das für heimliche Überfahrten über den Fluss Minho verwendet wurde, ein alter Wachposten mit gestempelten und abgelehnten Pässen sowie „Bündel” der wichtigsten Schmuggelwaren. Außerdem werden raffinierte Erfindungen gezeigt, mit denen diese Waren in der Vegetation oder unter der Kleidung versteckt wurden, um der Finanzpolizei oder den Carabineros zu entgehen.
Rua Loja Nova, Melgaço
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