Der Leuchtturm von Baleines steht ebenso wie das Maschinengebäude und der Leuchtturm von Baleineaux unter Denkmalschutz. Der Leuchtturm wurde ab 1849 nach den Plänen des Architekten Léonce Reynaud erbaut. Er sollte den alten, 29 Meter hohen Leuchtturm ersetzen, der 1682 auf Anweisung von Vauban errichtet worden war. Dieser ältere Leuchtturm steht noch heute, 80 Meter nordwestlich des aktuellen Leuchtturms. Diese Bauwerke bieten einen Einblick in die Architektur- und Seefahrtsgeschichte der Region.
Der Leuchtturm von Baleines ist 57 Meter hoch und über eine Wendeltreppe mit 257 Stufen zu erreichen. Er zieht jährlich rund 160.000 Besucher an und ist damit ein beliebtes Touristenziel. Der große Leuchtturm, der 1854 erbaut wurde, ist noch heute in Betrieb und hat eine Reichweite von etwa 50 Kilometern. Dieser Betriebsstatus trägt zur Authentizität des Besuchererlebnisses bei.
Seit 2007 befindet sich im alten Gebäude der Leuchtturmwärter-Schule am Fuße des alten Turms ein Museum, das Leuchttürmen und Leuchtfeuern gewidmet ist. Die Ausstellung „Leuchttürme, das ist ein Abenteuer!“ wird durch ein Video von Jamy Gourmaud zum Leben erweckt. Dieses Museum bietet Besuchern ein lehrreiches und spannendes Erlebnis und vermittelt Einblicke in die Geschichte und Funktion von Leuchttürmen und Leuchtfeuern.
Wissenschaft & Technologie
Allée du Sémaphore 2, Le Verdon-sur-Mer
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Das Musée du Phare de Cordouan & des Phares et Balises in Le Verdon-sur-Mer, Frankreich, bietet Besuchern eine informative Erfahrung, die sich auf die Geschichte und Technologie von Leuchttürmen konzentriert, insbesondere auf den berühmten Cordouan-Leuchtturm. Das Museum beherbergt eine Sammlung von Navigationsgeräten, historischen Dokumenten und Modellen, die die Entwicklung der maritimen Sicherheit veranschaulichen. Besucher schätzen die detaillierten Erklärungen und die Möglichkeit, mehr über die Bedeutung von Leuchttürmen in der Seefahrtsgeschichte zu erfahren. Das Museum ist relativ klein, was manche charmant finden, während andere sich umfangreichere Ausstellungen wünschen. Das Personal wird im Allgemeinen als sachkundig und leidenschaftlich in Bezug auf das Thema beschrieben. Das Museum bietet zwar eine gute Einführung in die Geschichte der Leuchttürme, aber einige Besucher merken an, dass die Informationen hauptsächlich auf Französisch sind, was für Nicht-Französischsprachige eine Herausforderung darstellen kann. Die Lage bietet eine schöne Aussicht auf die Gironde-Mündung, was zur maritimen Atmosphäre beiträgt. Insgesamt ist es ein Nischenmuseum, das besonders diejenigen anspricht, die sich für Seefahrtsgeschichte und Leuchtturm-Enthusiasten interessieren.
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