Der Palazzo Patrizi an der Piazza di San Luigi dei Francesi in Rom blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1512 reicht, als er erstmals von Gaspero dei Garzoni von Alfonsina Orsini erworben wurde. Ursprünglich ein bescheidenes Wohnhaus, wurde das Gebäude im Laufe der Jahre mehrfach renoviert, um den sich wandelnden Geschmäckern und Bedürfnissen seiner verschiedenen Besitzer gerecht zu werden.
Im Jahr 1605 wurde der Palast von Olimpia Aldobrandini, der Nichte von Papst Clemens VIII., erworben. Sie kaufte auch das Nachbargebäude und gab eine neue Fassade in Auftrag, die 1611 fertiggestellt wurde. Im Zusammenhang mit diesem Bauwerk wurden die Namen Giacomo della Porta, Carlo Maderno und Giovanni Fontana genannt, doch lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen, wer für den Entwurf verantwortlich war.
Der Palast verfügt über eine dreistöckige Fassade, ein Zwischengeschoss und einen Dachboden aus dem 19. Jahrhundert. Das seitlich versetzte Eingangsportal wird von Fenstern flankiert und weist heraldische Elemente des Aldobrandini-Wappens auf. Diese Elemente wiederholen sich auch über den Fenstern und an den Dachvorsprüngen. Die Fassade ist ein bedeutendes Merkmal des Gebäudes und trägt zu seiner Pracht und historischen Bedeutung bei.
Im Inneren des Palastes können Besucher mehrere Gemälde bewundern, darunter „Die Musen“ von Francesco Solimena. Die Decke der Kapelle zieren Fresken aus dem 18. Jahrhundert, die die „Jungfrau mit dem Kind“ und drei seliggesprochene Mitglieder der Familie Patrizi, Savério, Antonio und Francesco, darstellen. Diese Kunstwerke tragen zum kulturellen und historischen Wert des Palastes bei.
Piazza di S. Luigi de' Francesi, 37, Rom
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